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Bier in den eigenen vier Wänden selbst brauen ist kein Hexenwerk, wenn man sich etwas damit befasst. Vor allen Dingen ist es faszinierend mit nur wenigen Gerätschaften und noch weniger Zutaten eine Vielzahl nuancenreicher Biere (helle, dunkle, spritzige, vollmundige, usw.) wie einst zu „sieden”. Denn niemand kann mit solch urigem, wohlschmeckendem und unverfälschtem Gebräu aufwarten, wie es ein geschickter Hausbrauer bei geringem Kostenaufwand selbst herzustellen vermag.
Desweiteren ist selbstgebrautes, meist unfiltriertes Bier, früher wie heute, nicht nur ein leckerer und stärkender „Durststiller”, sondern, wenn mit Bedacht genossen, auch ein nährendes, vorbeugendes und beruhigendes Hausmittel, das seinesgleichen sucht.

Das wussten auch schon unsere Vorfahren. Und diese brauten über Jahrhunderte hinweg ihr Hausbier für die ganze Familie - auf dem Lande mehr, als in der Stadt. So gehörte einst sogar der Sudkessel zur „Mitgift“ vieler heiratswilliger Frauen, denn Hausbrauen hatte einen ähnlichen Stellenwert wie Brotbacken.

Nach Aufkommen der gewerblichen (Klein-)Brauereien (viele aus Hausbrauereien entstanden), ging es bergab mit dieser gewachsenen Tradition. Die letzten Hausbrauer, die nur für sich und ihre Familien brauten, verschwanden dann wohl so in den 1920er-Jahren. Dem Staat, respektive dem Fiskus, war dies eher recht, konnte er doch die „Gewerblichen“ besser kontrollieren und besteuern, denn die Steuer-Einnahmen aus dem Braugeschäft waren und sind auch heutzutage nicht unerheblich.

Danach war es Jahrzehnte lang still im privaten Hausbrauer-Bereich, bis sich in den 1980er-Jahren so nach und nach wieder eine kleine Gemeinschaft entwickelte, die bis heute konstant anwächst und eine alte Tradition am Leben erhält.

Infos über Brau-Zubehör erhalten Sie unter Hausbrauen mit „Braupartner“.
Mehr über das Hausbrauen von einsterfahren Sie durch entsprechende Literatur.
Hilfe und Tipps entnehmen Sie am besten einem Fachbuch fürs Hausbrauen.
Zum Gedanken-Austausch empfehlen wir das Forum fürs Hausbrauen“.

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